Habt ihr es satt, dass alles, was euch am Herzen liegt, als Pinkwashing für kapitalistische Unternehmen und repressive Politik instrumentalisiert wird? Wir auch. Reicht das schon für ein Date?
Für die Introvertierten unter uns können wir langsam beginnen und erstmal für ein Theaterstück nebeneinander sitzen – vielleicht lachen wir über dieselben Witze und werden leicht rot im Gesicht. Wenn ihr euch abenteuerlustiger fühlt, könnten wir gemeinsam auf einer After-Show-Party tanzen und schauen, wohin uns die Nacht führt? Wenn ihr bereit seid für den großen Sprung, dann lasst uns daraus ein einwöchiges Date machen, mit Theatermarathons, unerwarteten Performances, befreienden Workshops, zwischendurch Smalltalk mit Unbekannten über eine Welt ohne Vermieter und emotionalen Achterbahnfahrten nach einer spontanen Karaoke-Nacht – sind wir es, oder liegt etwas in der Luft?
Hier ist eure Einladung zu einem Performance- und Theaterfestival rund um queer*feministische Solidaritäten, mit Workshops, Partys und Künstler:innengesprächen. Kommt mit euren liebsten Freund:innen, euren langjährigen Partner:in(nen), allen, deren Existenz ein Segen ist, euren Mitstreiter:innen, all euren Dates auf einmal – oder mit keinem von ihnen!
Wenn ihr für einen Abend vorbeikommt, ist das ein Like. Wenn ihr wiederkommt, ist es definitiv ein Match!
Programm
»Rapport sur ma vie antérieure de femme noire« (Massandje Sanogo – Oxybabe; Mi. 30.9.2026 & So. 4.10.2026)
»Le Grand Soir« (88 mètres/seconde; Do. 1.10.2026 & Fri. 2.10.2026)
»BEST COMPILATION EVER« (Livi Scheucher, Thea Ehre, Kirikou Gueye; Sa. 3.10.2026 & So. 4.10.2026)
»Mariannes größes Debüt« (Paul Marianne Fürtwängler, Di. 29.09.2026 & Sa.03.10.2026)
»Buster, my love« (Compagnie troisbatailles, Mi. 30.09.2026 & Do. 01.10.2026)
»Embrasser le chaos« (collectif particules fines, Fr. 02.10.2026 & Sa. 03.10.2026)
Theater im Nu e.V. ist ein 2018 in Berlin gegründeter, deutsch-französischer Verein, der sich der Förderung innovativer, kollaborativer und transnationaler Theaterpraxis widmet. Im Zentrum unserer Praxis steht die Zusammenarbeit zwischen jungen professionellen Künstler:innen und Laiendarsteller:innen, mit besonderem Fokus auf queere, feministische und intersektionale Perspektiven.