Audioflyer
5 Körper bewegen sich als eine Linie. Untergehakte Arme, Gewicht verlagernd, hacken sie diesen Ort. Die bedingungslose queere, migrierte, crip Verknüpfung bricht auf. Sie trauern, lachen, formen das Unbekannte um. Willkommen zu BIOFUCK! Eine Show über nicht-lineare Biografien.
LIFT Tanzkollektiv (Liv Schellander, Irene Giró, Fia/Sophia Neises, Tanja Erhart) ist eine Konstellation von crip, queeren und migrantischen Körpern, die neue Begegnungs- und Erfahrungsräume schaffen und ästhetische Barrierefreiheit in den Mittelpunkt stellen.
BIOFUCK ist eine Produktion von Sophia Neises in Kooperation mit dem Ballhaus Ost und brut Wien. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Termine
- 23.1.2026 Premiere
- 23.1.2026
- 24.1.2026
- 25.1.2026
- Access / Content Note
-
Hinweise zur Barrierefreiheit und Content Notes
»BIOFUCK« ist eine Relaxed Performance mit integrierter Audiodeskription und einer Dramaturgie für Blinde und sehbehinderte sowie Taube und schwerhörige
Tanzliebende.
Solidarische Schutzmaßnahmen:
Wir bitten alle Besucher*innen, sich nach Möglichkeit vor dem Theaterbesuch auf Corona zu testen. Im Theater werden außerdem Masken zur Verfügung gestellt, die wir euch bitten zu tragen aus Solidarität zu unserem immunsupprimierten Publikum und Performer*innen.
Sprachinfo:
Deutsche Lautsprache
Deutsche Gebärdensprache (DGS)
Übertitel in Deutsch und Englisch
Barrierefreiheit:
Das Ballhaus Ost und der Theatersaal sind zugänglich für Rollstuhlnutzer*innen. Bei der Aufführung von „BIOFUCK“ gibt es insgesamt fünf Rollstuhlplätze zur freien Platzwahl. Diese sind entsprechend markiert. Die Bar befindet sich bei dieser Aufführung im Erdgeschoss und ist ebenerdig erreichbar.
Bodenleitsystem:
Im Menü dieser Website unter Barrierefreiheit ist eine ausführliche Beschreibung des Leitsystems ab der Einfahrt zu finden: Link
Im Innenbereich ist ein temporäres Bodenleitsystem für blindes und sehbehindertes Publikum installiert. Es führt vom Haupteingang zur Kasse, zu den Toiletten, zur Bar und in den Theatersaal zu den Sitzplätzen.
Sitzmöglichkeiten:
Es gibt verschiedene Sitzmöglichkeiten: Stühle, Sitzsäcke, Podeste mit Polstern. Ein Sitzsack-Ticket kann bei der Buchung als direkt ausgewählt werden. Unter einigen Podesten sind sog. „Shaker“ angebracht, die die Musik über Vibration verstärken. Diese sind entsprechend markiert.
Relaxed Performance:
Die Aufführung richtet sich an ein Publikum, das von einer entspannteren Theater- und Veranstaltungsatmosphäre profitiert. Geräusche und Bewegungen im Publikum sind ausdrücklich willkommen und es ist jederzeit erlaubt, den Saal zu verlassen und wieder zurückzukehren. Early Boarding ist ab einer halben Stunde vor Vorstellungsbeginn möglich. In der Pause und nach der Vorstellung gibt es einen Ruheraum. Stim Toys und Gehörschutz werden ebenfalls zur Verfügung gestellt.
Access Friends:
Während des gesamten Veranstaltungszeitraums sind Access Friends und Kommunikationsassistent*innen für DGS vor Ort, die Besucher*innen bei Bedarf unterstützen, z.B. bei der Raumorientierung oder für eine Bühnen-/Tastführung. Sie sind erkennbar an bunten Westen.
Hinweise zum Inhalt (content notes)
- Themen: Tod, Trauer (es wird eine imaginäre Grabrede gehalten)
- Es gibt eine freiwillige Interaktion mit dem Publikum: Die Zuschauer*innen werden gebeten, eine projizierte Zeichnung zu beschreiben (in Lautsprache oder DGS). Es werden nur Personen angesprochen, die sich freiwillig melden.
- Während und nach der Pause und nach der Vorstellung gibt es optionale interaktive Momente: Zuschauer*innen sind eingeladen, eigene Video- und Sprachnachrichten aufzuzeichnen, mit Performer*innen oder anderen zu interagieren, gemeinsam zu tanzen.
Hinweise zu sensorischen Reizen
- Gedimmtes Licht bleibt während der gesamten Vorstellung im Publikumsbereich eingeschaltet.
- Die Beleuchtung wechselt sanft, meist warm. In einer Szene gibt es farbiges Licht in rosa, blau, grün und rot.
- Jede*r Performer*in hat einen charakteristischen Klang - ein Schmuckstück oder Kleidungsstück, das bei Bewegungen im Raum einen bestimmten Klang erzeugt. Dies hilft dabei, sie zu identifizieren und ihre Positionen zu lokalisieren.
- Wenn Musik zu hören ist, wird sie allmählich lauter, es gibt keine plötzliche Lautstärkeschwankung.
- In mehreren Szenen gibt es laute Technomusik mit einem starken Bass, die langsam eingespielt wird und zwischen 10 - 15 Minuten dauert.
- Auf verschiedenen Flächen der Bühne werden Untertitel (gesprochener Text in schriftlicher Form) in Deutsch und Englisch eingeblendet, außerdem werden Videos mit Gebärdensprache gezeigt.
- Manchmal gibt es Voice-Overs, manchmal sprechen die Performer*innen in ein Mikrofon. Es gibt Momente, in denen sich gesprochene Texte überschneiden oder verschiedene Sprachen verwendet werden.
- Einige Sitze vibrieren, wenn Musik gespielt wird. Diese Sitze sind entsprechend gekennzeichnet.
- In einer Szene wird Schwarzlicht eingesetzt.