Als Susan Sontag im Publikum saß

Studio RPK





© Studio RPK

27. | 28. | 29. | 30. April 2022
jeweils 20.00 Uhr

8 | 6 Euro
(Auf Onlinetickets werden zusätzlich zum Basis-Ticketpreis durch den Anbieter Reservix 10% VVK-Gebühr und 2,- Euro Servicegebühr erhoben. Weitere aktuelle Informationen zum Vorstellungsbesuch hier.)
Karten

Der neue Film von Studio RPK »Als Susan Sontag im Publikum saß« wird mit vier performativen Previews präsentiert: diskursiv unterbrochen, literarisch ergänzt, musikalisch live vertont und mit verwandten Filmen verschnitten. Der Film basiert auf einer Performance von Studio RPK im Ballhaus Ost. 50 Jahren war es her, dass die berühmte Panel-Diskussion »A Dialogue on Women’s Liberation« in New Yorks Town Hall stattfand: Auf der Bühne stritten, lachten und perfortmen Norman Mailer, Germaine Greer, Jill Johnston, Jacqueline Ceballos und Diana Trilling. Im Publikum Susan Sontag, Cynthia Ozick und Betty Friedan, die intellektuelle Elite New Yorks. Die Filmemacher Hegedus und Pennebaker ikonisieren das Ereignis später mit ihrem Dokumentarfilm »Town Bloody Hall«. Aus dem Reenactment auf der Theaterbühne entstand mit »Als Susan Sontag im Publikum saß« ein filmischer Kommentar der Geschehnisse von 1971, ein tiefgründiger Schlagabtausch im Jetzt, dem Zeitalter von #MeToo.

27. April 2022
An diesem Abend sind die Zuschauer:innen eingeladen, den Film jederzeit zu unterbrechen, Einspruch zu erheben und mit den Mitwirkenden des Films über Feminismus vor 50 Jahren und heute zu diskutieren. Das Theater wird zum kollektiven Wohnzimmer und der Film kehrt an seinen Ursprung zurück.

28. April 2022
Doppelfilmprogramm zusammen mit »Das Fahrrad« (Defa-Studio, DDR, 1982). Ein besonderer Film einer der wenigen Regisseurinnen im Defa-Studio der DDR – Evelyn Schmidt. Inhalt des Films: Eine alleinerziehende Mutter im Alltag der DDR. Die Bezüge zum Stand der Gleichberechtigung in der DDR im Film »Als Susan Sontag im Publikum saß« werden hier perfekt filmisch gespiegelt.

29. April 2022
Doppelfilmprogramm zusammen mit »Town Bloody Hall« von Pennebaker und Hegedus aus dem Jahr 1979. Der ikonische Dokumentarfilm zeigt die Originaldiskussion »A Dialogue on Women’s Liberation« in New York, auf die »Als Susan Sontag im Publikum saß« Bezug nimmt. Die »echte« Germaine Greer und der »echte« Norman Mailer sind in dieser einmaligen exklusiven Vorführung des Filmes zu sehen.

30. April 2022
»Als Susan Sontag im Publikum saß« wird kurzen Videos und Filmen von Studierenden des Studiengangs »Schauspiel und Inszenierung« der SRH University Berlin School of Popular Arts gegenübergestellt, die sich ebenfalls mit den Themen Feminismus, Gleichberechtigung, Identität Frau beschäftigen. Dazu Musik – präsentiert von Mario Mentrup -von 1971, dem Jahrgang der Originalveranstaltung in New York am 30. April 1971.

Infos zum Film: als-susan-sontag.de

Dauer: 2:30 Stunden
In deutscher Sprache (mit englischen Übertiteln im Film)

Konzept RP Kahl Performance Heike-Melba Fendel, Luise Helm, RP Kahl, Marie-Céline Yildirim, Saralisa Volm und Gäste

Eine Produktion von Studio RPK mit Cornelsen Films in Kooperation mit dem Villa Aurora & Thomas Mann House e.V., der DEFA-Stiftung,dem Studiengang »Schauspiel und Inszenierung« an der SRH Berlin und Ballhaus Ost. Gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur – Fachbereich Kunst und Kultur, Nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/ Bremen, Moin Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.