Name Her – Eine Suche nach den Frauen+

Marie Schleef





© Jeffrey Gung | Österreichische Nationalbibliothek

Premiere 25. September 2020, 18.00-1.30 Uhr
26. September 2020, 16.00-23.30 Uhr
27. September 2020, 14.00-21.30 Uhr

A-Z: 35 | 25 Euro
A-L, G-S, M-Z: jeweils 30 | 20 Euro
A-F, G-L, M-S, T-Z: jeweils 15 | 10 Euro
(Nur personenbezogene Onlinetickets, keine Abendkasse. Zusätzlich zum Basis-Ticketpreis werden durch den Anbieter Reservix beim Ticketkauf 10% VVK-Gebühr und 1,95 Euro Servicegebühr erhoben.)
Karten

Name Her. Eine Suche nach den Frauen+ ist die archäologische Mission einer alternativen Geschichtsschreibung aus weiblicher* Sicht. Der Abend bildet ein performatives Lexikon prägender Frauen* und rückt dabei jene in den Mittelpunkt, die bislang einen blinden Fleck der Historiografie darstellten, um sie alle beim Namen zu nennen: Weibliche* Comicfiguren, Künstlerinnen*, Wissenschaftlerinnen*, Mütter*, Urgroßmütter*, Märtyrerinnen*, Spioninnen*, Kriegerinnen*, Herrscherinnen*, Aktivistinnen* und Superheldinnen*. Name Her sucht und findet sie – unabhängig vom sozialen oder kulturellen Hintergrund, von A bis Z, in Form hunderter Frauenvornamen aus der Weltgeschichte sowie Video- und Musikeinspielungen, Erzähl- und Tanzpassagen. Marie Schleef und Anne Tismer reagieren mit ihrer Long Durational Performance auf die Unsichtbarkeit und Abwesenheit der Frau* und werfen sich tief in den Genderdiskurs rund um Vornamen, ihre Macht und Stigmata.

Marie Schleef ist Regisseurin. Sie interessiert sich besonders für weibliche* Narrative und fokussiert sich auf Texte von Autorinnen*, die bisher kaum oder gar nicht auf deutschsprachigen Bühnen gespielt wurden. Zudem fügt sie Texten des männlich-etablierten Theaterkanons einen weiblichen* Blick hinzu. Anne Tismer ist Performancekünstlerin, Autorin, bildende Künstlerin und Gründerin des Ballhaus Ost. Name Her ist nach »Die Fahrt zum Leuchtturm« (Premiere Oktober 2018 an der Volksbühne Berlin) die zweite Zusammenarbeit von Marie Schleef und Anne Tismer. Die Performance formt zugleich den zweiten Teil ihrer gemeinsamen Trilogie »Räume der Emanzipation« – konzipiert, um weiblichen* Positionen in der Darstellenden Kunst eine größere Sichtbarkeit und Stimme zu verleihen.

Als Auftakt des Projekts fand am 20. September die Paneldiskussion Reclaim & Rewrite: Die Geschichte anders (weiblich*)erzählen mit Marie Schleef und weiteren Gästen statt und steht online zur Verfügung.

Dauer: Teil A-Z 7,5 Stunden mit 3 jeweils halbstündigen Pausen | Teile A-F, G-L, M-S, T-Z jeweils 90 Minuten
In deutscher Sprache

Performance, Text Anne Tismer Idee, Konzept, Text, Inszenierung Marie Schleef Bühne, Kostüme Jule Saworski Dramaturgie, Text Laura Andreß Kommunikation, Netzwerk Wiebke Jahns Inspizienz, Mitarbeit Produktion Ruben Müller Mitarbeit Produktion Michiko Günther Licht Fabian Eichner Grafik Tania Schleef

Video:
Bildrecherche und -gestaltung Jule Saworski Video Operator, Sounddesign Ruben Müller Übertitel Laura Andreß, Marie Schleef Einrichtung Beamer Tobias Esche

Eine Produktion von Marie Schleef in Kooperation mit dem Ballhaus Ost, den Münchner Kammerspielen und dem Kosmos Theater Wien. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und das Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur – Fachbereich Kunst und Kultur.





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