Ein kulturpolitischer Begegnungssalon in zwei Teilen
Spätestens seit den ersten plötzlichen und drastischen Kulturkürzungen des Berliner Senats für das Jahr 2025 ist die
finanzielle Lage in der Förderung der Berliner Performing Arts unübersichtlich. Die wechselhaften Verhandlungen über den Doppelhaushalt 2026/27 trugen ihren Teil zur allgemeinen Verunsicherung bei und die Einstellung mehrerer Förderprogrammen auf Bundesebene trifft insbesondere die Berliner Szene hart, die traditionell besonders stark von Bundesförderungen profitiert.
16 bis 18 Uhr: Impulse zur aktuellen Situation
Erste Runde:
Cilgia Gadola und Paul Hess (BFDK – Bundesverband Freie Darstellende Künste)
Nicola Stillfried (Dachverband Tanz)
Marie Henrion (Tanzbüro Berlin)
Zweite Runde:
Dagmar Domrös (Arbeitskreis der Kinder- und Jugendtheater)
Luise Würth (FAIRSTAGE)
Daniel Brunet (Koalition der Freien Szene)
Lars Zühlke (LAFT Berlin)
Jannik Rodenwaldt (GDBA)
Dritte Runde:
Carolin Huth (AG Barrierefreiheit)
Grischa Schwiegk (Gob Squad)
Anne Brammen (Ballhaus Ost)
Sarah Stührenberg (Berliner Kulturfördergesetz)
Franziska Stoff (BerlinIstKultur)
18:00–19:00 Uhr: Tischgespräche beim gemeinsamen Essen
Ein gemeinsames Essen bietet allen Anwesenden viele Möglichkeiten zum Nachfragen und für Austausch und Begegnung.
ab 19:00 Uhr: Offene Gesprächsrunde mit Impulsgeber*innen und Publikum
Gemeinsam wollen wir den Stand der Dinge zusammen fassen und gemeinsam mit unseren Beobacheter*innen Arne Vogelgesang und Theresa Schütz nach Lösungen und Handlungsansätzen suchen. Ein offenes Gesprächsformat lädt die Impulsgeber*innen und die Besucher*innen zur Diskussion ein. Die Bar ist geöffnet und Alisa Tretau moderiert.
FAIRSTAGE setzt sich fürdiskriminierungsfreie und gute Arbeitsbedingungen für alle festen und freien Mitarbeiterinnen an öffentlich finanzierten Berliner Theatern ein. Ziel ist es, Expertisen zu bündeln und gezielt für eine fairere Berliner Branche einzustehen. FAIRSTAGE gestaltet verschiedene Programme: Beteiligungsformate, eine jährliche Konferenz, Empfehlungspapiere und Publikationen. In der Praxis heißt diversitätssensibles Arbeiten für FAIRSTAGE auch, Weiterbildungs-Qualifizierungs- und Austauschangebote für Institutionen zu fordern und zu fördern und auch hier marginalisierte Akteurinnen zu stärken.