Fatima Çalışkan lässt sich in ihrem Monolog von der Oberflächlichkeit popkultureller Männerliteratur der Nullerjahre faszinieren und findet labernd ihre feministische Antwort. Inspiriert vom Roman »Faserland« hinterfragt sie den popkulturellen Zeitgeist aus weiblicher, postmigrantischer Sicht und rezensiert ihre Arbeit im literarischen Quartett.
In ihrer transdisziplinären Arbeit entwickelt Fatima Çalışkan politische Positionen zu Biografie und Zeitgeist mit humorvoll-satirischem Zugriff. Für den Monolog »Faserland-Boys und Ich« knüpft sie an ihre eigene Erfahrung an, von Menschen in unpassende orientalisierte Schubladen gesteckt zu werden und dreht den Spieß nun lustvoll um.