Im Laufe der Geschichte wurde die weibliche Geschlechtsidentität oft durch das Fehlen des Phallus eingeengt. In »Falla« thematisieren die Choreografin Julia B. Laperrière und die Musikerin Pia Achternkamp diese problematische Idee aus einer queer-feministischen Perspektive und nutzen den Umschnalldildo als transformatives Werkzeug. Lustig, spielerisch und rock’n roll!
Julia B. Laperrière ist eine französisch-kanadische Choreografin, die seit 2016 in Berlin lebt. Als Künstlerin, die sich zwischen Berlin, Montpellier und Montreal bewegt, ist die heterogene Mischung aus Sprachen, Orten, Praktiken, Menschen und Genres – sowohl künstlerisch als auch identitätsbezogen – ein wesentlicher Bestandteil ihrer Praxis. In letzter Zeit hat sie sich für die Darstellung des weiblichen Körpers auf der Bühne, neue Intimitäten und gefährliche Tänze interessiert. Julia und Pia arbeiten seit 2020 zusammen.
Am 15.3. findet im Anschluss an die Vorstellung ein Nachgespräch mit den Künstlerinnen statt.
H I N W E I S :
Teil der Vorstellung sind laute Geräusche und flackernde Lichter.
Es gibt Nacktheit. Die Performer*innen erzählen während der Performance persönliche Sexgeschichten.