Produktionen

  • © Josephine Rauch (studioNAXOS)

  • © Josephine Rauch (studioNAXOS)

DAS ERBE
– Schon cool, was da alles möglich ist!

willems&kiderlen

Kommen Sie und spielen Sie mit! Werfen Sie Ihr ganzes Erbe in die Waagschale – Ihr Hab und Gut, Ihr Können und Ihr Wissen, Ihr Sein und Ihr Scheinen!

Eine Frau um die 40 möchte ein Kind bekommen und lädt das Publikum ein, mit ihr das Spiel des Lebens zu spielen. Dafür wird die Bühne zum Spielfeld und die Performance zum Gedankenspiel. Ausgehend von wissenschaftlichen und sozialen Entwicklungen geht es um das ganz persönliche Bauchgefühl und gesellschaftlich tiefgreifende Entscheidungen, die über uns alle weit hinausreichen …

 

Nach den Performances »Die Natur der Kinder« (2016), »Unser Erbe« (2018) und »Good Advice« (2021) führen willems&kiderlen ihre künstlerische Recherche zum körperlichen, sozialen und materiellen Erbe und Weitergeben fort. »Das Erbe – Schon cool, was da alles möglich ist!« basiert auf Gesprächen mit Betroffenen von einem stark belasteten Erbe sowie mit fachlichen Expert:innen und Wissenschaftler:innen.

 

Im Anschluss an die Vorstellung am 1.4. findet an der Bar der vierte Teil von »Die Suche nach der Ur-Oper« von Das Helmi statt.

Vergangene Termine
  • 1.4.2023
  • 2.4.2023

Tickets

15 | 10 Euro
Auf Onlinetickets werden zusätzlich zum Basis-Ticketpreis durch den Anbieter Reservix 10% VVK-Gebühr und 2,- Euro Servicegebühr erhoben.

Dauer

60 Minuten

Sprache

deutsch

Stimme, Recherche, Assistenz

Linn Günther

Live-Sound, Musik

Jonathan Boudevin

Text, Regie

Meret Kiderlen

Video, Licht

Jones Seitz

Technische Produktion und Leitung

Gefährliche Arbeit

Produktion, Dramaturgische Mitarbeit

Franziska Janetzky

Textdramaturgie, Outside Eye

Kim Willems

Mit den Stimmen von (in der Reihenfolge ihres Auftauchens)

Alexander Münchau (Neurologe und Neuropsychiater, Leiter der Klinischen Sektion Zentrum für Seltene Erkrankungen, Universität zu Lübeck), Tom Koenigs, Tahir Della (Gründungsmitglied und ehem. Vorstand der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland & Co-Kurator der Ausstellung „zurückgeschaut | looking back – Die Erste Deutsche Kolonialausstellung von 1896 in Berlin-Treptow“) und Sascha Hermeth & Elsa Lindig.

Weitere Gesprächspartner:innen (in den Funktionen als)

Rayk Behrendt (Professor für Nukleinsäure Immunität mit Tenure Track an der Medizinischen Fakultät Bonn), Ann Ehrenhofer-Murray (Professorin für Molekulare Zellbiologie an der Humboldt-Universität zu Berlin), Max Fuhrmann (Erbe eines Vermögens aus der NS-Zeit, das er komplett gespendet hat), Jens Jäger (Professor für Mittlere und Neuere Geschichte am Historischen Institut an der Universität zu Köln), Andreas Kamp (Niederlassungsleiter bei der GEN – Gesellschaft für Erbenermittlung mbH), Dörthe Krohn (Politologin, Produktionsleiterin Accessible Performances. Mutter von zwei Kindern, ein Kind mit Spina bifida), Bernhard Landwehrmeyer (Oberarzt Neurologische Huntington-​Ambulanz im Universitätsklinikum Ulm), Luise Reddemann (Nervenärztin, Psychoanalytikerin & Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin), Andreas Schmidt (Vorsitzender der Deutschen Huntington-Hilfe (DHH) e.V., Landesverband Berlin-Brandenburg), Matthäus Walter (Oberarzt für Aufsuchende Familientherapie), Stefan Willer (Autor von “Erbfälle. Theorie und Praxis kultureller Übertragung in der Moderne”) und mehrere Frauen mit Kinderwunsch und anderen Frauen*, die sich gegen eigene Kinder entschieden haben

 
Eine Produktion von willems&kiderlen in Kooperation mit dem Ballhaus Ost und studioNAXOS. Gefördert durch das Kulturamt Frankfurt am Main, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Stiftung Erlebnis Kunst. Mit Dank an das KAHO – Raum für Kultur (Karlshorst) und die Alte Möbelfabrik e.V. (Köpenick).

 
Ballhaus Ost Medienkooperation: taz