Fr

3.2.

20:00 Berlin-Premiere
G. Boyd Kuhlmann

Sa

4.2.

20:00
G. Boyd Kuhlmann

Sa

4.2.

22:00 #2
Das Helmi

Fr

10.2.

20:00 Premiere
Anne Welenc

Sa

11.2.

20:00
Anne Welenc

So

12.2.

18:00
Anne Welenc

Do

16.2.

20:00 Berlin-Premiere
Christoph Frick | KLARA Theaterproduktionen

Fr

17.2.

20:00
Christoph Frick | KLARA Theaterproduktionen

Sa

18.2.

20:00
Christoph Frick | KLARA Theaterproduktionen

So

19.2.

18:00
Christoph Frick | KLARA Theaterproduktionen

Di

28.2.

10:00 Film on demand
ONCE WE WERE ISLANDS

Do

2.3.

20:00 Premiere
copy & waste

Fr

3.3.

20:00
copy & waste

Sa

4.3.

20:00
copy & waste

Sa

4.3.

Fr

10.3.

20:00 Berlin-Premiere
Hang Su

Sa

11.3.

20:00
Hang Su

So

12.3.

18:00
Hang Su

Fr

17.3.

20:00
bücking&kröger

Sa

18.3.

20:00
bücking&kröger

So

26.3.

18:00
vorschlag:hammer

Produktionen

  • © Das Helmi

Die Suche nach der Ur-Oper

Das Helmi

Worüber man nicht sprechen kann, weil es irgendwie so groß und unfassbar ist, darüber kann man vielleicht singen. (Emir Tebatebai) 

 

Wir stellen uns vor, dass die Oper noch nicht existiert. Wir leben aber in einer opernreifen Zeit. Und überall drängen große Themen und niemand kann mehr zuhören. Also begeben wir uns auf die Suche nach einem unmittelbaren Ausdruck. Mit der Anordnung des Als-Ob (und leider der Exklusion von Opernprofis aber dafür mit der Inklusion einer traditionell sehr diversen Schar von Gäst:innen und Profis auf vielen Gebieten) brechen wir im Januar mit der ersten Premiere auf und die Reise wird das ganze Jahr andauern, bis es im Dezember die große Ururoper geben wird. Unsere Versuche sind auch Entertainment und unsere Zuschauer:innen kreative Mitgestalter:nnen. So wird die Ur-Oper mit der kreativen Kraft von allen wachsen, mit jedem Feedback jeder Kritik und jedem Gedanken. 
Besehen kann man diese Versuchsstationen auf dem Balkon des Ballhaus Ost, am ersten Samstag jeden Monats. Stoffe, Spieler:innen und Musiken werden jeweils etwas verschoben, aber das Bühnenbild von Bühnenbildstudent:innen der UDK bleibt gleich. Für jede kleine Ur-Oper wird eine der Student:innen Pat:in stehen und noch eine spezielle Note einbringen. 

 

Ur-Oper #1 »Ich fühls nicht« wird gegen die Regeln verstoßen: sie findet am 19.1. um 20:00 im Ballhaus Ost statt, inspiriert von einem Comic der schwedischen Künstlerin Liv Strömquist. 
Ausgehend von Leonardo de Caprios emotionalem Burnout, wird die dramatische Frage aufgeworfen, ob sich die Fähigkeit zu Lieben angesichts von unendlichen Wahlmöglichkeiten, Stress, Kapitalismus und Selbstverwirklichung aus unserer Mitte verabschiedet hat? Aber was bedeutet Lieben überhaupt? Ist nicht alles, was vor unserer Zeit passiert und gedacht wurde, sowieso toxisch? Ich fühls nicht klingt natürlich verkehrt und paradox im Operngenre. In der italienischen Oper singt man ja eher von Ich fühls. Aber Augenblick! Wir befinden uns ja eben nicht im klassischen Operngenre sondern in der unbekannten Welt der Ur-Oper. Vielleicht erforscht die Ur-Oper ja den dunklen Raum jenseits der Gewissheiten? Und gibt es einen Stoff, der die Oper mehr verdient als die Suche nach Liebe? 
Eine Gruppe von postwoken Dudes mit einem Haufen selbstgebastelter Puppen, versucht sich der Challenge zu stellen, diesem hintersinnigen feministischen Werk irgendwie gerecht zu werden. Sie werden viele Figuren basteln müssen, wir werden dem Comic durch die Zeit folgen bis zu Sokrates und wieder zurück in die Gegenwart. 

Ur-Oper #2 ist ein Märchen: Alles was ein Junge hatte, war seine Glückshaut. Die nackte Glückshaut und der Wunsch zu atmen, zu leben. Es sollte weitergehen! Gnadenlos und düster: der kalte Fluss, die Rufe im Wald, die blinden Tiere oder auch der Mann auf dem Pferd. Dann wieder das Abendrot, die Wesen der Dunkelheit und endlich das alte Schloß. Wer nichts hat, hat auch nichts zu verlieren und Hilfe kommt oft unverhofft. Glückshaut gibt nie auf und geht bis in die Hölle but hell ain’t a bad place to be as a wise guy once said!

In Ur-Oper #3 wollen wir zusammen mit Jakob Dobers nun das Level etwas anheben und die Zuschauer:innen komplett im Dunkel lassen, in welche Welt von Geräusch und Gesang sie hineingeraten dürfen. Da eine Ur-Oper auf der nächsten aufbaut und das Opernteam gemeinsam mit den Zuschauenden aus den vorherige Ur-Opern lernt und die Reise immer radikaler gestalten kann, besteht die berechtigte Hoffnung auf eine Steigerung der Intensität in Teil 3!

 

Das Helmi Puppentheater Kollektiv aus Berlin ist seit 2006 am Ballhaus Ost. Das Helmi verbindet viele künstlerische Sprachen und Richtungen in seinen Shows in denen stets auch die Helmi-Puppen und eine selbstgeschriebene Musik Hauptrollen einnehmen. 

 

Ur-Oper #2: 4.2., 22:00  

Ur-Oper #3: 4.3., 22:00  

Ur-Oper #4: 1.4., 22:00  

Ur-Oper #5: 13.5., 22:00  

Ur-Oper #6: 3.6., 22:00  

Ur-Oper #7: 1.7., 22:00   

Ur-Oper #8: 2.9., 22:00   

Ur-Oper #9: 7.10., 22:00  

Ur-Oper #10: 4.11., 22:00  

Premiere

  • 19.1.2023

Nächste Termine

  • 4.2.2023, 22:00
  • 4.3.2023, 22:00
Vergangene Termine
  • 19.1.2023
  • 20.1.2023
  • 21.1.2023
  • 22.1.2023

Tickets

Ur-Oper #1: 15 | 10 Euro
Ur-Oper #2-10: 5 Euro
Auf Onlinetickets werden zusätzlich zum Basis-Ticketpreis durch den Anbieter Reservix 10% VVK-Gebühr und 2,- Euro Servicegebühr erhoben.

Dauer

110 Minuten

Sprache

deutsch

Von und mit

Emir Tebatebai, Florian Loycke, Brian Morrow, Jakob Dobers, Felix Loycke und einem Überraschungsgast

Bühne und Gestaltung

Student:innen der Bühnenbildklasse der UdK unter der Leitung von Prof. Janina Audick

#1 Outside Eye

Kara Schröder

#1 Künstlerische Mitarbeit

Louise Pons

Produktion

Judith König und ehrliche Arbeit

Partner

Theater RambaZamba, Glanz und Krawall, Meine Damen und Herren (Hamburg), Cora/ Peter Frost und Familie, Kinderkilombo Kleinow, Institutet Vitsaniemi (Markus Öhrn) 

Presse und ÖA

Richard Mattmüller

 
Eine Produktion von Das Helmi in Kooperation mit dem Ballhaus Ost und der Bühnenbildklasse der UdK unter Leitung von Prof. Janina Audick. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.