Fr

3.2.

20:00 Berlin-Premiere
G. Boyd Kuhlmann

Sa

4.2.

20:00
G. Boyd Kuhlmann

Sa

4.2.

22:00 #2
Das Helmi

Fr

10.2.

20:00 Premiere
Anne Welenc

Sa

11.2.

20:00
Anne Welenc

So

12.2.

18:00
Anne Welenc

Do

16.2.

20:00 Berlin-Premiere
Christoph Frick | KLARA Theaterproduktionen

Fr

17.2.

20:00
Christoph Frick | KLARA Theaterproduktionen

Sa

18.2.

20:00
Christoph Frick | KLARA Theaterproduktionen

So

19.2.

18:00
Christoph Frick | KLARA Theaterproduktionen

Di

28.2.

10:00 Film on demand
ONCE WE WERE ISLANDS

Do

2.3.

20:00 Premiere
copy & waste

Fr

3.3.

20:00
copy & waste

Sa

4.3.

20:00
copy & waste

Sa

4.3.

Fr

10.3.

20:00 Berlin-Premiere
Hang Su

Sa

11.3.

20:00
Hang Su

So

12.3.

18:00
Hang Su

Fr

17.3.

20:00
bücking&kröger

Sa

18.3.

20:00
bücking&kröger

So

26.3.

18:00
vorschlag:hammer

Produktionen

  • © Constanza Melendez

  • © Constanza Melendez

  • © Constanza Melendez

  • © Constanza Melendez

KLITTERN (aesopica)

G. Boyd Kuhlmann

Ein Schaf trifft abseits der Herde auf einen Wolf. Um nicht gefressen zu werden, erdenkt es eine List. Es bittet den Wolf, begleitet von dessen Flötenspiel noch ein letztes Mal tanzen zu dürfen…

Entlang der Fabel „Der Wolf und das Kitz als Musikanten“, die dem antiken Dichter und Sklaven Aesop zugeschrieben wird, entwirft das Theaterstück Figurationen von Widerstand. Dabei werden insbesondere solche Szenarien von Herrschaft adressiert, in denen für die Unterlegenen kein Rekurs auf offizielle Institutionen oder legitime Formen politischer Macht aussichtsreich erscheint. Figuren der Nicht-Partizipation und des Entzugs treten auf den Plan, wobei der simple Plot der Fabel in wechselnde Genres verkleidet immer wieder neu zur Aufführung gebracht wird: Strategien der Camouflage, Praktiken der Freundschaft, Prophetien radikalen Wandels, ästhetizistische Kompensationen, apokalyptische Phantasien und mystische Verwandlungen. Die titelgebende Methode des ‘Klitterns’ – das zumutungsvolle Verdrehen und Verbinden von disparaten Materialien gemäß einer den Tatbestand des groben Unfugs zu erfüllen scheinenden Agenda – ist durch das autorschaftliche Alter Ego G. Boyd Kuhlmann personifiziert, das auf den Liebesdichter Quirinus Kuhlmann aus dem 17. Jahrhundert sowie auf den B-Movie Pionier des erotischen Thrillers der 1990er Jahre Gregory Dark Bezug nimmt.

 

BRUCH ist ein kollaborativer Rahmen für künstlerische Forschung und Produktion. In internationalen Kollaborationen und in wechselnden institutionellen und freien Kontexten entstehen räumliche Kompositionen und performative Übersetzungen historischer Materialkonstellationen, oft ausgehend von archivarischen Recherchen. Mit »KLITTERN (aesopica)« zeigt Bruch die erste Arbeit in Berlin. Das Stück wurde an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt und gewann 2022 den Jurypreis des Körber Studio Junge Regie.

H I N W E I S :
Teil der Vorstellung sind flackernde Lichter (Stroboskopeffekte).

Nächste Termine

  • 3.2.2023, 20:00
  • 4.2.2023, 20:00

Tickets

15 | 10 Euro
Auf Onlinetickets werden zusätzlich zum Basis-Ticketpreis durch den Anbieter Reservix 10% VVK-Gebühr und 2,- Euro Servicegebühr erhoben.

Dauer

60 Minuten

Sprache

deutsch, englisch

mit

Mervan Malwin Ürkmez, Stanislav Iordanov, Elena Wolff

Regie, Text

Lennart Boyd Schürmann

Dramaturgie

Moritz Nebenführ

Kostüme

Carla Renée Loose

Komposition

Stanislav Iordanov

Bühne

Moritz Nebenführ, Lennart Boyd Schürmann

Künstlerische Beiträge

Achinoam Alon, Nora Kapfer, Flora Klein

Licht

Maxi Blässing

 
Eine Produktion von BRUCH und der Otto Falckenberg Schule / Münchner Kammerspiele. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste (Wiederaufnahmeförderung Neustart Kultur), Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Kunstverein München, OTTE Metallbau, Richard Stury Stiftung und streitfeld.