Typografien – Über die musikalische Interpretation von Schrift

maulwerker performing music



14. | 15. Oktober 2021
jeweils 20.00 Uhr

13 | 9 Euro
(Nur personenbezogene Onlinetickets, keine Abendkasse. Zusätzlich zum Basis-Ticketpreis werden durch den Anbieter Reservix beim Ticketkauf 10% VVK-Gebühr und 2,- Euro Servicegebühr erhoben. Weitere wichtige Informationen zum Vorstellungsbesuch hier.)
Karten

>>>English

Programm:
Mazen Kerbaj »Learning Arabic« (2021), UA | Komposition für 5 Musiker:innen (Stimmen, Objekte, Instrumente)
Ann Noël »YOU« (1982), Version 2021, UA | Vokalkomposition aus 405 Grafiken des Buchstabens I (i)
Federico Barabino »Silencio Visual« (2011), UA | Komposition für eine offene Anzahl Stimmen
Annette Schmucki »staben« (2014) | Komposition für drei spielzeugklaviere (3 Tastaturreihen à 13 Tasten im selben Oktavbereich) und Sprechstimme(n)
Gerhard Stäbler »SPEED« (1997) | Komposition für zwei Gruppen von 3 Vokalist:innen
Laura Mello | Nicolas Wiese »Hesitation Choir« (2021), UA | Komposition für dynamisch-typografischen Score, Elektronik und dreistimmiges Vokal-Ensemble

In ihrer erfolgreichen Reihe maulwerker performing music präsentieren die Maulwerker – nach Die Rache. Rachen, Mundhöhlen und andere akustische Räume (2020), Oberflächen (2019), Vokale Räume (2018) und Augenlieder. Körperkompositionen (2017) – nun Typografien. Über die musikalische Interpretation von Schrift. Konkrete Poesie & Grafische Notationen.
Es sind zwei verschiedene Achsen, die diesem Programm konzeptuell zugrunde liegen: Sprache als musikalisches Material zu begreifen und zum anderen Schrift als grafische Notation zu behandeln. Die an diesem Abend interpretierten Kompositionen sind ausschließlich durch Schrift notiert, in verschiedenen grafischen Anordnungen und Schriftbildern, die von den Maulwerkern in sprachmusikalische Prozesse übersetzt werden. Der Abend öffnet Räume zwischen Sprache und Musik, schafft synästhetische Verbindungen von Klang und Bild. Die Schriftbilder und Notationen werden dem Publikum während der Aufführung durch Projektionen sichtbar gemacht, teilweise als Live-Video animiert. Im Artists Talk im Anschluss an die Vorstellung am 14. Oktober sprechen die Komponist:innen über ihre Arbeiten.

Die Maulwerker sind Vokalensemble, Musikperformer:innen, Musiktheatermacher:innen, Komponist:innenkollektiv. Sie sind Spezialist:innen in den Schnittmengen von Musik und Theater, Musik und Sprache, in der Durchdringung von Musik und Raum, von Klang und Stille.

Neben den Klassikern der Neuen (Vokal-)Musik und des Experimentellen Musiktheaters – wie Schnebel, Cage und Fluxus – bilden jüngere Tendenzen den Schwerpunkt der Arbeit und damit die rege Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist:innen, Hörspielautor:innen, Klangkünstler:innen und Regisseur:innen, einschließlich Werke der Ensemblemitglieder selbst.

Dauer: 75 Minuten
Language no problem

Kompositionen Federico Barabino, Mazen Kerbaj, Laura Mello, Nicolas Wiese, Ann Noël, Gerhard Stäbler, Annette Schmucki Performance Ariane Jeßulat, Henrik Kairies, Christian Kesten, Katarina Rasinski, Tilmann Walzer, Steffi Weismann Technische Leitung Steffi Weismann Lichtdesign Fabian Eichner Ton Roy Caroll Assistenz Marta Zapparoli Produktion Vilém Wagner

Eine Produktion der Maulwerker in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Initiative Neue Musik Berlin e. V.



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